18. Dezember 2017

 

­čîč Mary, unser ganz pers├Ânliches Weihnachtswunder ­čîč

 

Am 28.2.17 entlief Mary, eine ├Ąngstliche Gro├čer Schweizer-/Berner Sennen-Mischlingsh├╝ndin, in Ladbergen. Relativ schnell wurden wir kontaktiert und um Unterst├╝tzung bei der Sicherung gebeten. Wir halfen Flyer zu verteilen, gingen Sichtmeldungen nach und richteten Futterstellen ein. Leider hielt Mary sich in Autobahnn├Ąhe auf - laut Sichtmeldungen bewegte sie sich auch zeitweise auf dem Autobahnzubringer. ­čś░ Pl├Âtzlich wurde es sehr still. Sichtmeldungen blieben aus und keine der eingerichteten Futterstellen wurde angenommen. Wir mussten somit vom Schlimmsten ausgehen. Trotzdem waren wir in Gedanken immer noch fest bei Mary und verglichen immer wieder Fund- und Sichtmeldungen von anderen Hunden. Am Abend des 10.12. bekamen wir eine Sichtmeldung aus Recke mit Foto weitergeleitet - uns allen blieb fast das Herz stehen - es k├Ânnte sich tats├Ąchlich um Mary handeln. Wir nahmen Kontakt mit der Familie auf, auf dessen Grundst├╝ck sich der Hund mehrfach befand. Wie sich im Gespr├Ąch herausstellte, kam der Hund - das Geschlecht war bis dahin nicht bekannt - seit ca. 6 Monaten in unregelm├Ą├čigen Abst├Ąnden auf das Grundst├╝ck. Zum Zeitpunkt des Telefonats befand sich der Hund wieder auf dem Grundst├╝ck, daher machten wir uns spontan auf den Weg um uns ein Bild vor Ort zu verschaffen. Und da stand er dann, der Streuner, hielt gute 10 m Abstand zu den Bewohnern des Hauses und leerte einen f├╝r ihn gef├╝llten Napf. Wir entschieden uns dazu, noch am gleichen Abend eine unserer Lebendfallen aufzustellen. ­čŹÇ Gute 9 Stunden sp├Ąter kam der erl├Âsende Anruf vom Fallenalarm - der Hund war gesichert. ÔŁĄ­čÄë­čŹż Wie sich vor Ort herausstellte, handelte es sich um eine ungechipte H├╝ndin. Wir stellten sie selbstverst├Ąndlich umgehend unserem Tierarzt vor - bis auf ein paar ÔÇ×UntermieterÔÇť und etwas ÔÇÜwenig auf den RippenÔÇś, geht es der S├╝├čen gut und sie scheint ganz gesund zu sein. Wir verglichen Bilder und waren uns relativ sicher, das es sich bei der H├╝ndin um Mary handelt - dennoch vereinbarten wir einen Termin mit einer Person, der Mary sehr gut bekannt ist, um unsere Vermutung best├Ątigen zu lassen. Gestern war es dann soweit und wir k├Ânnen mit Sicherheit sagen: ÔŁĄ bei der gesicherten H├╝ndin handelt es sich um Mary ÔŁĄ. Wir alle sind ├╝bergl├╝cklich und wieder einmal zeigt sich, das man die Hoffnung nicht aufgeben sollte! Da die Besitzerin Mary aus pers├Ânlichen Gr├╝nden nicht zur├╝ck nehmen kann, befindet sie sich in unserer Obhut. Jetzt darf sie erst einmal zur Ruhe kommen ÔŁĄ. Ab Januar ist Mary dann auf der Suche nach einem neuen Zuhause. ­čśŐ Wir bedanken uns bei allen, die nicht aufgeh├Ârt haben an Mary zu glauben und uns Sichtungsmeldungen weitergeleitet haben. ÔŁĄ Ein riesengro├čes Dankesch├Ân an dich liebe Nicole, das du immer an Mary geglaubt und nie aufgegeben hast.